rasante Entwicklung - Träume werden war

werden wahr
Träume
Sonderausstellung in Heimatmuseum Flacht
Bilder zur amerikanischen Geschichte der Eisenbahn
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rasante Entwicklung
Inhalt
Big Boy      Ten-Wheeler      Fairlie      Heissler      Canadian      Diesel-Train      Camelback    Log Train      Caboose      Präsidenten-Pullmanzug

Buffalo hunting by rail
Als Ausflugspass zu Hunderten Büffel abgeknallt - mit Jagd hatte das nichts mehr zu tun!

Die Eisenbahnen fingen mit diesem Slogan an zu werben: "Jagd auf der Schiene“

Die Indianer beobachteten entsetzt, wie die Büffeljagd fast wie in einer Karnevalsatmosphäre statt fand. Züge trafen auf große Büffelherden die als "Störfaktor" das Gleis der Bahn überquerten. Die Bahngesellschaften fanden einen Weg dieses Problem zu lösen. In kurzen Abständen überschwemmten sie die Zeitungen mit Werbung und boten an, dass „Sportliche Männer zum Spaß hunderte von Büffeln der Prärie abschießen könnten“. Diese Büffel wurden vom Zug aus abgeknallt und einfach dort liegen gelassen, wo sie erschossen worden waren.

Und die Regierung?
"Zitat von Genral Sherman": Der schnellste Weg, das Indianerproblem zu lösen!

Zu diesem traurigem Thema entstand das Diorama
Hobby-Jäger schießen zum Teil mit jagduntauglichen Waffen auf die Bisons, ließen die Tiere unter Schmerzen verenden und fuhren weiter zum nächsten "Stand".

Zum Zug-Modell:
Schmalspurbahnen haben in der Realität nicht die Küsten von Kontinent zu Kontinent verbunden. Hier war der Reiz ein Modell zu erstellen, das es nicht "von der Stange" gibt. Viele Privatbahnen fahren bis heute auf Schmalspur.
Die Lok wurde auf einem N-Spur-Modell aufgebaut. Die Wagons der alten bayrischen Eisenbahn in den Stil der typischen Westernzüge umgebaut. Büffel und Jäger stammen aus mehreren Überresten alter 1:72 Figuren. Insgesamt bevölkern 85 Büffel die Anlage.

der erste Schienenbus?
Lincoln bereiste mit diesem Zug die Anliegerstaaten rund um Washington herum.

Während der ersten drei Wochen im Februar 1864 machte Präsident Abraham Lincoln eine Reise von Springfield nach Washin-gton. Er nahm Zwischenstopps in Indianapolis, Cincinnati und Columbus, Pittsburg, New York und Philadelphia. Im Laufe seiner Zickzack-Reise traf er sich in einer privaten Konferenz mit den republikanischen Gouverneuren an der Spitze der Staatsregierungen in Illinois, Indiana, Ohio, Connecticut, New York, Rhode Island, Massachusetts und Pennsylvania und versicherte sich ihrer Unterstützung für die auf sie zukommenden politischen Aktionen. In seinen öffentlichen Reden machte er widersprüchliche Aussagen: Obwohl er beabsichtigte, die feste Stellung der Union zu halten, sah er keine Notwendigkeit für einen Krieg; Ja, er sagte ausdrücklich: "Es gibt keinen Anlass für einen alamierenden Aufschrei, denn niemand ist verletzt worden." Anlässlich dieser Äußerungen berichteten die Zeitungen, dass Lincoln das Land als nicht in Gefahr sehe und dass es keinen Grund geben würde, Gewalt anzuwenden.

Maßstab 1:87, H0, das Modell ist fahrbereit

Funeral
Die Eisenbahngesellschaft Baltimore and Ohio baute für den neu gewählten Präsidenten der USA einen eigenen Reisewagon. Präsident Lincoln konnte nicht mehr mit diesem Wagon durch die USA reisen, weil er zur Zeit der Fertigstellung im Theater ermordet wurde.
Deshalb wurde der Wagen umgebaut und ausgeschmückt für seine letzte Reise durch die Vereinigten Staaten.

20 verschiedene Dampflokomotiven zogen die Wagen zu einem Trauerzug durch USA.

Eine davon, die "Old Nashville", ist in diesem Modell nachempfunden.
In den ganzen USA fanden sich Trauergäste an den Gleisen bei der Durchfahrt und den abendlichen Haltepunkten des Zuges.

Maßstab 1:87, H0, das Modell ist fahrbereit

Big Boy
Die Queen unter den Dampfloks ist die "BIG BOY" der Union Pacific

Die Klasse 4000 der Union Pacific Railroad (UP), bekannt als BIG BOY, Achsfolge 4-8-8-4, war die größte und leistungsfähigste Dampflokomotiv-Baureihe der UP und eine der größten und leistungsfähigsten der Welt. Keine andere Lokomotive wurde je mit dieser Achsfolge gebaut. Z.Zeit (2018) wird die letzte erhaltene Lok dieser Baureihe für den Museumsbetrieb wieder flott gemacht.

ahre 1941 und fünf im Jahr 1944. Die Maschine wurde von einem Team unter Leitung von Otto Jabelmann entworfen, unter dessen Verantwortung schon die noch parallel gebaute Vorgängerklasse 3900 (Herstellerbezeichnung “Challenger“ mit der Achsfolge 2-8-8-2 entstanden war.
Von einem unbekannten Mitarbeiter der ALCO-Werke stammt die Bezeichnung BIG BOY (großer Junge), die er mit Kreide auf die Rauchkammer schrieb. Die Bezeichnung bürgerte sich schnell für die Lokomotiven der 4000er Klasse ein.

Im Original hatte die Lok eine Länge von Kupplung zu Kupplung von 40,5 Meter und war über 4 Meter hoch.
Im Modell misst der “BIG BOY“ 45 cm.

Für die Befeuerung mit minderwertiger Kohle wurde die Feuerbüchse mit fast 14 m² Rostfläche sehr groß ausgelegt. Die Lokomotiven haben eine mechanische Rostbeschickung über einen Stoker. Bei einer individuell dokumentierten Fahrt mit einem Zuggewicht von 3530 Tonnen und einer Geschwindigkeit von 41,1 mph bzw. 66 km/h wurde ein Verbrauch von 8,8 Tonnen Kohle pro Stunde festgestellt. Die Lok Nr. 4005 wurde versuchsweise auf Ölhauptfeuerung umgebaut, die sich jedoch nicht bewährte, und deshalb wieder auf Kohlefeuerung zurückgebaut.

Mit einem Gesamtgewicht von 548,3 t und einer höchsten Dauerleistung von 6.290 PS am Zughaken (bei 48 km/h) gehören die Maschinen der Reihe 4000 zu den schwersten und leistungsfähigsten je gebauten Dampflokomotiven; mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 112 km/h (70 mph) auch zu den schnellsten Gelenk-Dampflokomotiven. Die Konstruktion war sogar für 129 km/h ausgelegt, um eine hohe Sicherheitsreserve zu bieten. Allerdings gab es in den USA noch größere, leistungsfähigere Lokomotiven, die aber nie die Berühmtheit der BIG BOY erreichten.

Zur Zeit (2018) wird die letzte noch vorhandenen Big Boy wieder flott gemacht!!


Ten Wheeler
Die Bahngesellschaft "Atchison, Topeka and Santa Fe Railway" (kurz Santa Fe, Kürzel ATSF) war eine große US-Bahngesellschaft. Eines ihrer vielen Fahrzeuge war der sogenannte 10-Wheeler, benannt nach der Anzahl ihrer Räder: 4-6-0 oder 2-8-0.

Die Firma Frateschi stellt diese Modelle in H0 her. Diese Art Lok findet sich weltweit wieder und fuhr auch in Europa, allderdings mit Puffer und ohne Cowcatcher.

Fairlie
Entwickelt in England ist die Fairlies-Lok in dem Vorteil, dass sie keine Drehscheibe zum Richtungswechsel braucht. Eine platzraubende Kehrschleife entfällt ebenso. Die Lok kann in jede Richtung vorwärtsfahren und ist somit für die Holzwirtschaft hervorragend geeignet. Diese Lok wurde in Mexiko, Kanada und USA eingesetzt.

Heissler Shay
Ephraim Shay (1839 – 1916) hat diese Wald-Lokomotive - Heisler - speziell für den Holzabbau konstruiert und patentiert. Viele verschiedene Modell dieser Arbeitslokomotiven lösten den Betrieb mit Pferden und Ochsen ab. Die Bäume wurden fortan mit diesen Loks zu den Sägemühlen oder den nächstgelegenen Fluß befördert, auf dem dann die geschlagenen Stämme zur jeweiligen Sägemühle geflösst wurden. Die Loks sind langsam aber stark.

Canadian
Die 4-6-2 Canadian Pacific, Semi-Streamlined Steam Loco. Die Wild-West-Lokomotive hat sich zu einer stattlichen Dampflok entwickelt. Nicht nur die Canadian Railway fuhr mit diesen Loktyp.
Im Diorama sehen wir eine Verladestation von Rindern mit dem typischen Cowboy-Flair, der sich bis in die heutige Zeit gehalten hat.

Diesel-Train
"Pusch the red button" und der Dieselzug fährt auf Komando.

EMD E8, der Diesellok-Klassiker aus den 1950ger Jahren, ist in den USA noch heute häufig auf der Strecke. Dieselloks ziehen in der Regel mit 100 und mehr Wagen durch die Ebenen der USA. In bergigem Gelände werden mehrere Loks gekoppelt.

Auch hier wieder der “Caboose“ der Eisenbahngesellschaft am Schluss des Zuges.

Camelback
Der Güterzugverkehr dominierte schon bald die Eisenbahnen der USA. Diese Gesellschaften waren sehr experimentier freudig und an ständigen Verbesserungen der Loktypen interessiert. Den Lokführer vom Heizer zu trennen und dabei die Übersicht auf langen Strecken zu verbessern erwies sich nicht unbedingt als Vorteil in der Komunikation Heizer-Lokführer. Bei Kesselexplosionen verlohr regelmäßig der Lokführen sein Leben.

Die sogenannte Camelback-Lok setzte sich deshalb nicht durch, auch wenn sich viele Gesellschaften sich daran versuchten.

Log Train
Der abgeschrägte Tender wurde in der Regel für Arbeitsloks verwendet. Das Ankoppeln der Güterwagen war somit übersichtlicher und für einen Rangierbetrieb viel ungefährlicher. In der Holzwirtschaft nahmen die Heissler-Lokomotiven zusammen mit den kleineren Arbeitslokomotiven (Switcher) ihren Platz ein.

Der ausgestellte Zug der Atichikon and Topeko 0-4-0 ist als Wirtschaftszug für einen Forstbetrieb dargestellt.

Lokomotiven ohne Vor- oder Nachlaufräder fahren unruhiger und sind deshalb für den PersonenVerkehr weniger geeignet.

Caboose
Jeder Güterzug führt am Schluss seiner Waggons einen sogenannten Caboose mit der Bezeichnung der Eisenbahngesellschaft - passend zur Lok.

Dieser Güterzugbegleitwagen war oft für das Überleben bei Pannen, Bränden und sonstigen Katastrophen notwendig. Begleitwagen dienen in den USA wie in Europa auch als Aufenthalts- und Versorgungsraum für das Begleitpersonal des Güterzuges sowie als Lager für Werkzeug und Ersatzteile, z.B. Lagerschalen für während der Fahrt heißgelaufene Achslager an den Güterwagen. Da in den USA die Zugsicherung auf vielen Bahnlinien ausschließlich über den Fahrplan verlief, kam dem Begleitwagen zudem noch die Funktion als Arbeitsplatz des Signalman zu. Dieser überwachte die Geschwindigkeit des eigenen Zuges anhand seiner Uhr, der Kilometrierung an der Strecke sowie des Fahrplans und warf bei Bedarf Leuchtkugeln mit definierter Brenndauer als zeitlich begrenzte Haltsignale an den nachfolgenden Zug aus dem noch fahrenden eigenen Zug ins Gleis. Kam der eigene Zug zum Stehen, musste der "Signalman" dem nachfolgenden Zug zudem entgegenlaufen. Um die Sichtbarkeit der Leuchtkugeln auf jeden Fall zu gewährleisten und die nötige Zeit für das Entgegenlaufen zu verkürzen, musste der Begleitwagen daher in den USA im Gegensatz zum europäischen Pendant unbedingt am Zugschluss eingereiht werden.

Die Ausweich- und Überholbahnhöfe waren außerdem besonders im Westen der USA häufig unbesetzt und besaßen ortsbediente Weichen. Daher wurde sowohl an der Zugspitze als auch am Zug-Ende Personal benötigt, um das Hauptgleis möglichst schnell räumen und damit den sicherheitsrelevanten Fahrplan ohne zu große eingeplante Wartezeiten einhalten zu können.

Es gibt seit 1923 Caboose, deren Vorbau seitlich und nicht auf dem Dach angebracht ist (Tunnel). Für Kurzstrecken wurden (und werden) zudem Wagen mit zusätzlicher offener Wagenfläche für den Last-Transport eingesetzt.

Präsidenten-Zug
Die Eisenbahn-Gesellschaft "Baltimor and Ohio" hat einen Präsidenten-Wagen bzw. kompletten Zug geschaffen, der ausschließlich für die Nutzung des US-Präsidenten gedacht ist.

Einst für Lincoln gedacht wurde der Zug modifiziert und gehört zum traditionellen Muß eines jeden Präsidenten in dieser Präsidenten-Lodge gefahren zu sein. Im ausgestellten Modell ist es Präsident Obama und seine First Lady.

Der Personenzugverkehr war nicht rentabel /
gewinnbringend. Manche Eisenbahngesellschaften, vor allem die kleineren, gingen sogar am Transport für Passagiere bankrott. Technische Sicherheitsanlagen bzw. -bestimmungen und der Fahrpreis wurden per Gesetzt geregelt.

Das führte zum Exitus dieser auf Güterverkehr spezialisierten Eisenbahngesellschaften.

Die Firma Pullman wurde zum Standard für alle Personenwagen. Obwohl es sich immer um private Eisenbahngesellschaften handelte, mussten sie sich an die vom Staat vorgegebenen Normen halten.

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